
Fremdsprachenunterricht und Bildungswege an der Albert-Schweitzer-SchuleMit Beginn der 7. Klasse erfolgt die sogenannte Neigungsdifferenzierung. Nach einer umfassenden Information durch die Schule am Ende der 6. Klasse wählen die Schülerinnen und Schüler ein Fach entsprechend ihrer Interessen und Stärken. Die regulären Klassenverbände werden hierfür zeitweise zugunsten eines Kurssystems aufgelöst, in dem ebenfalls Klassenarbeiten geschrieben werden. Aktuell stehen an der Albert-Schweitzer-Schule folgende Neigungskurse zur Auswahl: Biologie, Chemie, Französisch, Informatik, Technik und Gesundheit/Sport.
Bereits seit dem Schuljahr 2006/2007 wird das Fach Französisch an der Albert-Schweitzer-Schule verpflichtend ab der 6. Klasse unterrichtet – und nicht wie zuvor erst ab Klasse 7. Für Schülerinnen und Schüler, die weiterhin ab Klasse 7 mit dem Fach beginnen möchten, besteht die Möglichkeit, Französisch im Wahlpflichtbereich zu belegen. Der frühere Einstieg bietet besonders jenen, die einen Wechsel auf das Gymnasium mit dem Ziel des Abiturs anstreben, einen entscheidenden Vorteil: Nach vier Jahren Unterricht können sie fundierte Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache nachweisen. Dies unterstützt die Durchlässigkeit im dreigliedrigen Schulsystem und eröffnet vielfältige Bildungswege.
In der 8. Klasse nehmen alle Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen an den zentralen Lernstandserhebungen in den Hauptfächern teil, um den individuellen Lernfortschritt zu überprüfen.
Am Ende der 10. Klasse stehen die zentralen Abschlussprüfungen in Deutsch, Englisch und Mathematik an. Gemeinsam mit den Jahresnoten dieser Klassenstufe bestimmen sie den angestrebten Schulabschluss. Erfüllen die Schülerinnen und Schüler die entsprechenden Voraussetzungen, erhalten sie den Qualifikationsvermerk (FORQ) – die Eintrittskarte zur gymnasialen Oberstufe und damit zur Erlangung des Abiturs. An der Albert-Schweitzer-Schule erreichen etwa 60 % eines Jahrgangs diesen Vermerk.

